Akkordeon zum Aufklappen von Details zur Anwendung von GeoPlant Aquasafe: für einzelne Zwecke. Ausführlicher als die Kurz-Anleitung, die auf den Gebinden klebt.

Dosierung von GeoPlant Aquasafe (GPA)

Grundsätzlich: 10 – 20 ml für 1 Liter Erde/Pflanzsubstrat. 15 ml GPA wiegen ca. 10 g. Dies ist ein guter Kompromiss für Erden/Pflanzsubstrate bzw. Gartenboden „mittlerer Qualität“: 
Das meint zwischen sehr sandigem Boden und hochpreisiger Super-Blumenerde bzw. feinstem Kompost.

Bei allem, was über kleinere Töpfe für Zimmerpflanzen hinaus geht, sei auf den Punkt „Praktische Hilfsmittel etc.“ verwiesen.
Schon bei der Bepflanzung eines Balkonkastens würde es in unnötige Umständlichkeit ausarten, ca. 20 mal mit einem für jedes GPA-Gebinde bis 12 kg mitgelieferten Messlöffel oder einem alternativ ausgedienten/zweckentfremdeten Esslöffel „einzulöffeln“. 
Da würden  z. B. ein in der Küche ausgedienter Standard-Messbecher mit ml- bzw. ccm-Einteilung in 100er-Schritten – und etwas „Augenmaß“ – praktisch hinreichend mehr Sinn machen.

Vermischen mit Erde/Pflanzsubstrat

GPA lässt sich sehr leicht halbwegs gleichmäßig mit Erde vermischen. Weder das Feingranulat noch die Pellets müssen vorher in Wasser aufgequollen – und dann umständlich mit Erdsubstrat vermischt werden. 

Praktische Hilfsmittel, Maße und Gewichte

Die mit jedem Gebinde GeoPlant Aquasafe (GPA) bis 12 kg mitglieferten Messlöffel fassen bis zu ihrer unteren Markierung ca. 10 ml und 20 ml bis oben hin (gestrichen).

Das spezifische Gewicht von GPA liegt bei 0,67 g pro ml. Insofern ist der Mittelwert zwischen 10 und 20 ml vom Gewicht her etwa 10 g. Wegen der geringeren Schüttdichte der Pellets im Vergleich zum Feingranulat gilt dies gleichermaßen für GPA-Pellets – und das erübrigt Exra-Dosierungs-Empfehlung für die Pellet-Produkt-Variante.

Ein gestrichener Esslöffel fasst vergleichsweise ca. 8 g und (gut) gehäuft ca. 12 g. Ja, so ein mitgelieferter Messlöffel geht dann schon leicht mal verloren, bevor ein zur jeweils angedachten Anwendung passendes GPA-Gebinde aufgebraucht ist.

Mit einem ausgedienten oder auch zwischenzeitlich mal kurz „missbrauchtem“ getrichenen oder vollem Esslöffel ergeben sich also rein praktisch „nicht wirklich“ wesentlich davon abweichende (Ab-)Messungen.

Statt dessen tun es auch Dosier-Hilfen für Waschmittel (mit Markierungen von z. B. 20 – 80 ml) oder Kappen von Flüssigwaschmittel. Das Fassungsvermögen letzterer (z. B. 60 ml) ist üblicherweise auf den Plastikflasche angegeben.

Für des Einmischen von GPA in kleinere Erdmengen eignen sich z. B.  Planzenuntersetzer mit einem gewissen Durchmesser oder (ausgediente) Waschschüsseln. 

Kostengünstige oder ausrangierte Küchen-Mess-Becher (mit ml-bzw. ccm-Markierung bis z. B. 1 l). Damit kann größeren Gebinden literweise Erde/Pflanzsubstrat (z. B. Kokos-Mark bzw. CFP) entnommen werden.

Eine Standard-Gartenschubkarre fasst mindestens 80 l Erde. Die hat ein spezifisches Gewicht von rund 0,7 kg pro Liter (je nach Feuchtigkeitsgehalt und Art der Erde).
Eine halbe bis ganze Gartenschubkarre dürfte ein Mittel der Wahl sein, um den Erdaushub für die Pflanzung größerer Straucher und Gehölze zwischenzulagern und darin dann auch gleich GPA einzumischen. 

Im Übrigen, für (Hobby-)Gärtner*innen, die im Garten etc. vorzugsweise ungern mit Zollstock oder Lineal operieren: Daumenbreite ≅ 2 -3 cm, Länge einer (ausgestreckten) Hand ≅ 15 – 20 cm.

Zimmerpflanzen und Blumentöpfe draußen, Neupflanzung oder Umtopfen

½ -1 Messlöffel (10-20 ml ≈ ½ -1 gehäufter Esslöffel) GeoPlant Aquasafe (GPA) pro Liter Pflanzerde gut untermischen, z. B. in einem größeren Pflanzenuntersetzer oder einer ausgedienten Waschschüssel.
Ergibt das ideale, Wasser- und Nährstoffe speichernde Pflanzsubstrat.

Wir empfehlen, die Erde-GeoPlant-Mischung oben mit 2-3 cm Pflanzerde ohne GeoPlant abzudecken. Das spart GeoPlant für weitere Wurzelballen. Die Wurzeln ziehen Wasser von unten; über den Wurzelballen, darüber um den Pflanzenstengel herum, verdunstet das in den zahlreichen Mini-Depots von GPA gespeicherte Wasser eher nur ungenutzt durch Sonne, Wind oder Heizungswärme.

Alternativ: In den Topf ca. 1/3 Pflanzerde einfüllen. Darauf ½-1 Messlöffel GeoPlant pro Liter Erde geben und verteilen. Pflanze einsetzen und auf Höhe der Ballen-Oberkante Platz für eine etwa daumenbreite Erdschicht ohne GPA lassen (s. dazu oben).

Wichtig: Nach der Topfpflanzung „mit Gefühl“ angießen, bis unten am Topf schon etwas Gießwasser austritt.

Balkonkästen

In einen Balkonkasten von 80 -100 cm Länge gingen (je nach sonstiger Höhe und Tiefe) ca. 18 – 22 l Erde. Davon ist das Volumen der Wurzelballen abzuziehen, die dort eingesetzt werden (sollen). Auch sollte oben noch Platz für einen Gießrand bleiben.
Also dürften aus z. B einem Erden-Sack mit 20 l höchtens bis zu rund 2/3 hinein passen. 
Würde nicht unbedingt Sinn machen, z. B. aus einem 20-l-Erden-Sack einen solchen Balkonkasten mit einem (Küchen-)Messbecher literweise aus dem Sack in den Kasten zu schippen (es sei denn bei eingeschränkter körperlicher Kondition). 
Vielmehr wie folgt vorgehen:
1. Pflanzen wie angedacht mit ihren Wurzelballen in den Kasten stellen/positionieren.
2. Aus dem Sack mit Erde/Pflanzsubstrat so viel einfüllen, dass die Oberkanten der Wurzelballen damit in etwa auf gleicher Höhe sind.
3. Pflanzen dann erst mal wieder raus nehmen, das Volumen der dort eingefüllten Erde mit einem gewissen Augenmaß einschätzen (knapp  13  l im Beispiel).
4. Die  passende Menge GPA über die Erde im Balkonkasten streuen (= 13 x 10 – 20 ml, also ca. 130 – 260 ml bzw. bzw. mittlere knapp 200 ml) und dann mit kleiner Schaufel, Pflanzgabel oder händisch vermischen. Geht ganz leicht, da GPA nicht (wie so manche Mitbewerber-Produkte) erst umständlich mit Wasser (zum Hydrogel) aufquellen muss, um dann mühsamer halbwegs gleichmäßig mit Erde/Pflanzsubstrat vermischt werden zu können.
5. Die Pflanzen dann wieder einsetzen und die Wurzelballen etwa „fingerdick“ mit Erde ohne GPA abdecken, denn: Wäre Verschwendung, weil a) Wurzeln das in zig Mini-Depots durch GPA gespeicherte Wasser nicht von oben, sondern von unten bzw. von „um den Ballen herum“ ziehen. b) Wären die Wurzelballen nicht oben „fingerdick bis daumenbreit“ abgedeckt, würden sie durch Sonne und Wind unnötig stark austrocknen. bzw. würde ein Teils des durch GPA gespeicherten Wasser (für die Pflanzen) nutzlos nach oben hin verdunsten. c) UV-Licht beschleunigt den biologischen Abbau des Superabsorbers im GPA-Komposit und beeinträchtig dessen Langzeit-Wirkung. d) Nicht Sonne und Wind sollen GPA-Mini-Wasserdepots oben um die Pflanzen herum abtrocknen; die Wurzeln sollen das gespeicherte Wasser aus dem Wurzelbereich ziehen können.
Im Übrigen: Zu hoch sollen die Wurzelballen auch nicht abgedeckt werden. Das würde zu einen Mangel an Sauerstoff für ein gesundes Wachstum der Pflanzen führen. Ist mit Bebilderungen auf vielen Fach-Websites von Baumschulen, Online-Pflanzen-Shops etc. dargelegt: Im Internet einfach z. B. mit „Pflanzen zu hoch oder zu tief einsetzen“.

Nach-"Impfen" bestehender Pflanzungen

 Für bestehende Gewächse,

  • die bislang sehr viel/oft gewässert werden mussten und „Sorgenkinder“ bei jedem auch nur Kurz-Urlaub waren,
  • aber auch zu einem längerfristig verlässlich uneingeschränkten Wirkungserhalt nach 2 -3 Jahren
    (denn: Was biologisch abbaubar ist, kann logischerweise nicht bis zu 5 Jahren „mit voller Power“ wirken [entweder oder…]),

kann GeoPlant als Suspension für Nach-„Impfungen“ eingesetzt werden: Dazu
2 Messlöffel Feingranulat (40 ml bzw. ca. 27 g) mit 1 Liter Wasser verrühren
und in Löcher im Bereich von Pflanzenwurzeln gießen, die vorzugsweise mit einem einfachen Pflanzholz von oben vorsichtig in den Wurzelbereich gestochen/gebohrt wurden.
Wichtig: Wird dabei im Einzelnen Widerstand durch größere Wurzel gespürt: einfach an einer nahen anderen Stelle versuchen.
(Bisherige) Anwendungs-Beispiel auf dieser Website: Weniger Gießen in Rom

Blumen-/Stauden- und Gemüsebeete

Pro qm Bodenfläche ca. 300-500ml bzw. 150-250g (15-25 Messlöffel) gleichmäßig auf der Bodenfläche verteilen und mit einem geeigneten Gerät (Harke, Rechen, Krail, Sauzahn etc.) ca. 15 – 20 cm tief (≅ Länge einer Hand) in den Boden einarbeiten. Anschließend wässern.

Größere Stauden, Sträucher und Gehölze

Erdaushub oder die Pflanzerde, die im Bereich der Wurzelballen eingetragen werden soll, pro Liter mit 1 – 2 Messlöffel/n GeoPlant Aquasafe (GPA) vermischen. Die Erde-GPA-Mischung insbesondere am Boden und um den Wurzelballen herum einbringen: Weiteres Wurzlwachstum sorgt für weitere Verteilung von GPA im Wurzelbereich, aus dem  abtrocknende Wurzeln (durch osmotischen Druck) Wasser aus den GPA-Depots ziehen können. 
Nach und nach bildet sich im Wurzelbereich von größeren Gewächsen letztlich – nach nur  zunächst doppelter Dosierung – das gleiche (Standard-)Mischverhältnis von GPA zu Erde/Pflanzsubstrat (1/2 – 1 Messlöffel bzw. 10-20 ml/7-14 g GPA pro Liter Erde).

Rasenaussaat und Rollrasen-Verlegung

GeoPlant-Einarbeitung ca. 5 cm tief. Bedarf pro qm: 3 g (≈6 ml) GeoPlant pro Liter=150 g po m².
Bei tieferer Ausbringung (Rasenwurzeln wachsen bis 25 cm tief) kann die Menge pro Liter auf 2 g reduziert werden. Die Kostenbelastung liegt

bei maximal € 1,00 pro qm Rasen und dies für die Dauer von ca.3- 5 Jahren – mit zunehmender Humusbildung. GeoPlant-Kosten: ca. € 0,20/qm Rasen pro Jahr. Dagegen stehen höhere Kosten für Wasser, oft auch für Abwasser, 50% weniger Gießzeit, weniger Dünger und besseres Wachstum.
Daraus folgt: ►
Sicheres Rasenanwachsen mit GeoPlant rechnet sich mehrfach.

Anwendungsbeispiele, die bei ggf. Aktivierung der Links neue Seiten/Tabs öffnen: Rollrasen-Verlegung in PotsdamRasensanierung mit GeoPlant Aquasafe Suspension

Allgemein: Dosierung, Feuchtigkeitskontrolle und nur sparsam Düngen

GPA ist ebenso effektiv wie sparsam in der Anwendung. Lediglich für extrem trockene/sandige Böden empfehlen wir eine maximal doppelte Dosierung (1 – 2 Messlöffel/20 – 40 ml/13 – 27 g pro Liter Erde).

Nutzen Sie ansonsten auch handelsübliche Feuchtigkeits-Messer/Gießanzeiger, die nicht alle Welt kosten. Wir alle können den Wurzelbereich unserer Pflanzen weder einsehen noch anfühlen. Raum-/Außenklima, Sonnen- oder Schattenlage, Boden- bzw. Pflanzerden-Qualität führen zu unterschiedlichsten Verhältnissen.

GeoPlant speichert auch Nährstoffe. Düngen Sie deshalb sparsam, nicht über das Minimum der jeweiligen Pflanz- und Kulturempfehlungen hinaus. Weniger ist oft mehr – und schont die Umwelt.